Mikogo Feeds abonnieren Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausschreibung   Ausschreibung Region Bonn, Remagen, Siegburg, Euskirchen für Breitbandnetze-Internet

Ausschreibung Los-ID 1079456

Jetzt diese Unternehmen kontaktieren >>
Jetzt potentielle Bieter einsehen >>
Ausschreibung der Möglichkeit der Inanspruchnahme von Investitionsbeihilfen zum Zwecke der Errichtung und des Betriebs einer Breitbandinfrastruktur sowie des Angebots breitbandiger Telekommunikationsdienste in unterversorgten Gebieten
Gewährung von Investitionsbeihilfen für die Errichtung einer TK-Breitbandinfrastruktur
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
(a) Zusammenfassende Projektskizzierung:
Die Verbandsgemeinde Adenau mit 37 Ortsgemeinden liegt in unmittelbarer Nähe des Nürburgrings. Das Verwaltungsgebiet umfasst den südwestlichen Teil des Landkreises Ahrweiler und erstreckt sich über Teile der Ahr- und der Hocheifel. Die Verbandsgemeinde ist über die Verkehrsanbindung A 1, A 48 und A 61 erreichbar. Zur Verbandsgemeinde Adenau gehören die Stadt Adenau sowie ihre 36 verbandsangehörigen Gemeinden. In der Verbandsgemeinde wohnen circa 13.147 Einwohner und es gibt 3.021 Arbeitsplätze.
Die Verbandsgemeinde Altenahr mit ihren 12 Ortsgemeinden liegt inmitten des Rotweingebietes der Ahr. Die Verbandsgemeinde Altenahr liegt ca. 35 km südwestlich der alten Bundeshauptstadt Bonn und ist über die Bundesautobahn A 565 erreichbar. In der Verbandsgemeinde wohnen circa 11 530 Einwohner und es gibt 1 512 Arbeitsplätze.

Die Stadt Remagen ist eine verbandsfreie Stadt im Landkreis Ahrweiler. Sie ist am linken Rheinufer gelegen. Sie grenzt im Norden an den Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt umfasst circa 16 000 Einwohner auf einer Fläche von 33,16 km2. Sie gliedert sich in acht Ortsteile mit ca. 15 Wohnplätzen und verfügt über zwei Ortsnetzkennzahlbereiche.
Ziel der Maßnahme ist es, durch die Gewährung von Investitionsbeihilfen zu ermöglichen, die in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Remagen gelegenen Kabelverzweiger (KVz) über ein NGA-Netz zu erschließen sowie gegebenenfalls neue KVz zu bauen, um die Privathaushalte und Gewerbebetriebe im Ausbaugebiet auf der Basis eines sog. FTTC-Ansatzes („fibre to the curb“) mit Breitbandanschlüssen zu versorgen. Dabei sollen die Breitbandanschlüsse den privaten Haushalten flächendeckend – mit einem Erschließungsgrad von mindestens 95 % der im festgelegten Ausbaugebiet erreichbaren Teilnehmeranschlüsse – eine Übertragungsrate von mindestens 30 Mbit/s im Downstream und viel höheren Upload-Geschwindigkeiten als bei Netzen der Breitbandgrundversorgung bieten. Die ansässigen Gewerbebetriebe sollen mit Bandbreiten von mehr als 30 Mbit/s symmetrisch (Downstream/Upstream) bzw. asymmetrisch mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream und mindestens 30 Mbit/s im Upstream erschlossen werden. Auf diese Weise soll eine zukunftsfähige und flächendeckende Breitbandversorgung sichergestellt werden.
Auf Grund der erhöhten Nachfrage nach hochleistungsfähigen Internetzugängen ist – unter Beibehaltung des flächendeckenden Ausbaus mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s – für private Haushalte beabsichtigt, circa 85 % der im festgelegten Ausbaugebiet erreichbaren Teilnehmeranschlüsse mit einer Zugangsrate von mindestens 50 Mbit/s im Downstream und erhöhter Upstream-Rate zu erschließen. Gleichzeitig sollen circa 85 % der im festgelegten Ausbaugebiet ansässigen Gewerbebetriebe mit mehr als 50 Mbit/s symmetrisch (Downstream/Upstream) bzw. asymmetrisch mit mindestens 50 Mbit/s im Down- und Upstream erschlossen werden.
Die gewährten Investitionsbeihilfen sollen ausschließlich zur Erstellung eines NGA-Netzes verwendet werden, welches im Eigentum eines privaten Unternehmens steht. Der jeweilige private Netzbetreiber erhält hierbei das Recht bzw. übernimmt die Verpflichtung, die entsprechende Breitbandinfrastruktur unter Nutzung der Investitionsbeihilfen zu errichten, aktive Komponenten zu installieren, das NGA-Netz in Betrieb zu nehmen und für eine Mindestdauer von 15 Jahren zu betreiben und gegenüber den örtlichen Endkunden sowie interessierten Drittanbietern entsprechende Dienstleistungen und Angebote (Telefonie, Internet-Zugang sowie Mehrwertdienste, wie z. B. IP-TV) zu marktüblichen Konditionen zu erbringen.
Mit dem gegenständlichen Teilnahmewettbewerb beabsichtigen die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie die Stadt Remagen zur Erbringung der vorgenannten Leistungen und Dienste grundsätzlich bereite und geeignete Bieter zu ermitteln.
Bei der Bereitstellung der Investitionsbeihilfen werden die Bestimmungen der Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-Breitbandversorgung vom 15.6.2015 („NGA-Rahmenregelung“) sowie der Leitlinien der Europäischen Kommission vom 26.1.2013 für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01) Berücksichtigung finden („EU-Leitlinien“).
(b) Gegenwärtige Bedarfs- und Versorgungssituation:
Gezielte Analysen haben als Ergebnis hervorgebracht, dass sowohl die privaten als auch die gewerblichen Nutzer im Ausbaugebiet einen hohen Bedarf an schnellen Breitbandanschlüssen haben. Hinsichtlich der Privathaushalte ist gegenwärtig von einem Bedarf von mindestens 30 Mbit/s bzw. 50 Mbit/s im Downstream und circa 10 Mbit/s im Upstream auszugehen. Die ansässigen Gewerbetreibenden haben einen Bedarf von mindestens 30 Mbit/s bzw. 50 Mbit/s im Download sowie im Upload angemeldet.
Insbesondere für die im Ausbaugebiet angesiedelten Unternehmen stellt sich die Verfügbarkeit von breitbandigen Internetanschlüssen zunehmend als unverzichtbare Infrastrukturvoraussetzung sowie als harter Standortfaktor in einem europaweiten bzw. weltumspannenden Wettbewerbsumfeld dar. Die privaten Haushalte erhoffen sich von einer breitbandigen Internetversorgung neuartige Unterhaltungs- und Freizeitangebote sowie insbesondere auch Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, die aufgrund der gegenwärtigen Unterversorgung derzeit nicht gegeben sind.
Nach aktuellem Kenntnisstand liegen die Bandbreiten im Vorhabengebiet unterhalb von 30 Mbit/s; in einigen Ortslagen auch unterhalb von 2 Mbit/s. Ziel ist eine mindestens 95 %ige flächendeckende NGA-Breitbandgrundversorgung für Private mit Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s im Downstream und von circa 10 Mbit/s im Upstream und für Gewerbetreibende von mindestens 30 Mbit/s im Down- und Upstream. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind ausdrücklich willkommen und können ggf. auch nur für einen Teil der Anschlussnehmer angeboten werden (siehe Ziff. II.2.2).
(c) Markterkundungsverfahren:
Um Lösungen durch den Markt nicht zu behindern und Fehlinvestitionen zu vermeiden, führen die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr letztmalig sowie die Stadt Remagen erstmalig eine Erkundung bei Breitbandversorgern durch. Die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie die Stadt Remagen bitten die Breitbandversorger um Darstellung, ob sie in den nächsten drei Jahren den Auf- bzw. Ausbau der Netze für die Breitbandgrundversorgung oder den Auf- bzw. Ausbau von Zugangsnetzen der nächsten Generation (Next Generation Access – NGA) im Ausbaugebiet planen. In diesem Falle wäre die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens über einen Breitbandausbau unter Gewährung einer öffentlichen Beihilfe entbehrlich, so dass eine Aufhebung des beschriebenen Vergabeverfahrens entsprechend vorbehalten bleibt.
Vor diesem Hintergrund möchten wir die lokalen aktiven Netzbetreiber auffordern, uns innerhalb der unter Ziff. IV.3.4). angegebenen Frist verbindlich nachfolgende Angaben zur vorhandenen NGA-Infrastruktur und den innerhalb der kommenden drei Jahre geplanten Investitionen in NGA-Infrastrukturen zu machen:
(i) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die mit Netzen mit mindestens 16 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
(ii) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
(iii) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 50 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.
(iv) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, für die innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream vorliegen und umgesetzt werden sollen und die Bekanntmachung der Räume, in denen beim Endkunden nach der Umsetzung der geplanten Investitionen mindestens 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung stehen sollen.
Falls Sie einen entsprechenden Ausbau der Breitbandgrundversorgung in den einzelnen Kommunen, Ortsteilen oder Teilbereichen der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Remagen beabsichtigen, müssen Ihre Angaben folgende Informationen enthalten:
(i) Rechtsverbindliche und verpflichtende Erklärung/Bestätigung der Ausbauplanungen inklusive Meilensteinplanung. Eine bloße Absichtserklärung genügt nicht.
(ii) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggfs. Möglichkeit zur Entbündelung) der geplanten Lösung.
(iii) Georeferenzierte kartographische Darstellung der Ausbauplanungen bis auf Straßen- und Hausnummernebene im GIS-Format (shp oder kml Dateiformate) unter Angabe welche Gebäude die Mindestbandbreiten von 30 MBit/s und 50 MBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen.
Falls Sie bereits entsprechende NGA-Netze vorhalten, müssen Ihre Angaben folgende Informationen enthalten:
(i) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggfs. Möglichkeit zur Entbündelung) Beschreibung der technischen Lösung (NGA-Netzfähigkeit).
(ii) Detaillierte, georeferenzierte kartographische Darstellung der vorhandenen Netze bis auf Straßen- und Hausnummernebene (Adressbereiche) im GIS Format (shp-oder kml-Dateiformate) unter Angabe welche Gebäude die Mindestbandbreiten von 30 MBit/s und 50 MBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen.

Die am Markterkundungsverfahren teilnehmenden Unternehmen müssen, soweit noch nicht erfolgt, eigene Infrastrukturen der Bundesnetzagentur zur Aufnahme in den Infrastrukturatlas mitteilen. Die Unternehmen erklären sich über das zentrale Online-Portal „www.breitbandausschreibungen.de“ einverstanden, die vorhandenen Infrastrukturdaten im Infrastrukturatlas des Bundes zur Nutzung im Auswahlverfahren freizugeben und stimmen der Veröffentlichung durch die Bewilligungsbehörde zu.
Die Daten werden von den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Remagen ausschließlich zum Zweck der Identifikation bereits versorgter Gebiete und zur Abgrenzung der Projektgebiete verwendet.
(d) Details zum Ausbauprojekt:
In Anbetracht des bisherigen nachhaltigen Marktversagens sehen sich die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie die Stadt Remagen daher in der Gewährleistungsverantwortung, den flächendeckenden Ausbau von NGA-Breitbandanschlüssen als aktiven Beitrag zur Zukunftssicherung der angesiedelten Unternehmen und als Akt der Daseinsvorsorge zugunsten der Privathaushalte zu realisieren.
Mit dem gemeindeübergreifenden Ansatz soll einer möglichst kosteneffizienten und wettbewerbsneutralen Umsetzung der Ausbaubestrebungen in den unterversorgten Gebieten Rechnung getragen werden.
Es wird ein Netzbetreiber gesucht, der die notwendige Aufrüstung der Infrastruktur mit anschließendem Betrieb übernimmt. Dazu gehören nach der Aufrüstung der Infrastruktur der Anschluss von Endkunden, die technische Instandhaltung des aufgerüsteten Netzes und ein Wholesale-Angebot für Dritte gegen entsprechendes Entgelt. Der jeweilige Betreiber wird verpflichtet, das im Projekt erstellte Netz diskriminierungsfrei auch privaten Drittanbietern zur Verfügung zu stellen (Open Access).
Aktuell geht es der Verwaltung darum, für eine Verbesserung der örtlichen Infrastruktur folgende Ziele zu erreichen:
— Vorbereitung einer Ausschreibung für eine Fehlbedarfsfinanzierung (Wirtschaftlichkeitslückenmodell).
— Einwerben von Fördermitteln für die Umsetzung des Projektes aus den einschlägigen Förderprogrammen, insbesondere dem Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes.
— Nutzung vorhandener kommunaler Leerrohrsysteme im Besitz des Wasserversorgungszweckverband Eifel-Ahr sowie der Ortsgemeinde Herschbroich in der Netzplanung des interessierten Betreibers. Die vom zukünftigen Betreiber genutzte Streckenlänge und angebotener Pachtzins werden in der Auswahl des Betreibers besonders positiv bewertet.
Die zu errichtende Breitbandinfrastruktur soll so ausgestaltet sein, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt zu einer noch höheren Qualitätsstufe (z. B. FTTB/FTTH) zukunftsfähig ausgebaut und erweitert werden kann. Insoweit gilt es auch sicherzustellen, dass mit Anschluss weiterer Teilnehmer keine Bandbreitenverringerung für die übrigen Nutzer einhergeht.
Die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie die Stadt Remagen behalten sich nach Maßgabe der rechtlichen Vorgaben bzw. bei einer auf Grundlage der Verhandlungen deutlich werdenden Unwirtschaftlichkeit vor, die Investitionsbeihilfen für die Errichtung des NGA-Netzes im gesamten Ausbaugebiet bzw. in Teilregionen nicht zu vergeben.
Diese Entscheidung wird nach Maßgabe der Rückmeldungen im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs und vor der Aufforderung zur Erstellung eines Angebots entschieden werden. Die Errichtung des NGA-Netzes soll nach heutiger Planung bis spätestens Ende 2018 abgeschlossen sein.
(e) Daten und Fakten:
Das Ausschreibungsgebiet liegt in der Gebietskulisse der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Remagen im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sind Nachbarn, die Stadt Remagen ist räumlich getrennt. Daher werden lagebezogene Auswertungen in getrennten Karten vorgelegt.

Mit Ausnahme der Gemeinden Barweiler, Dorsel, Pomster und Wirft sind alle übrigen 61 Gemeinden und Ortsteile der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr mit zum Teil unterschiedlicher bereits bestehender Versorgung vom Ausgebiet umfasst. Für das Stadtgebiet Remagen gibt es keine im Vorfeld benannten Ausschlussgebiete, so dass dieses vollständig mit unterschiedlicher bereits vorliegender Breitbandversorgung in das Ausschreibungsgebiet eingeht. Das Ausschreibungsgebiet umfasst somit im Gebiet der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr eine Fläche von 386,78 km2 mit 23 222 Einwohnern, das entspricht einer Dichte von 60 Einwohnern je km2. Remagen umfasst eine Fläche von 33,16 km2 mit circa 17 000 Einwohnern (512 Einwohner je km2). Insgesamt sind die technisch erreichbaren Anschlüsse der circa 11 200 in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der 10 551 Haushalte in der Stadt Remagen zu berücksichtigen.
Im Ausschreibungsgebiet der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sind 302 Betriebe mit insgesamt circa 3.000 Arbeitsplätzen gemeldet, mehrheitlich mit weniger als 50 Beschäftigten. In der Verbandsgemeinde Adenau sind 21 Gewerbegebiete mit einer Gesamtfläche von 94,61 ha registriert. In der Verbandsgemeinde Altenahr finden sich 12 Gebiete mit 22,6 ha Nutzungsfläche, die in der Bandbreitenversorgung zu berücksichtigen sind. Alle Gewerbegebiete sind je Verbandsgemeinde durchnummeriert und werden so in der folgenden Kartendarstellung gekennzeichnet. In Remagen sind 146 Betriebe im Ausschreibungsgebiet gemeldet, davon 9 Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern.
(f) Kommunaler Leerrohrplan:
Die Netzdokumentation zu Leerrohren des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr und der Ortsgemeinde Herrschbroich weist Stand Juni 2015 eine Gesamtlänge von über 135 km auf. Erfasst sind vier unterschiedliche Gruppen. Einzelne vorhandene Hausanschlüsse sind planerisch nicht erfasst. Folgende Rohrtypen sind verlegt und nutzbar, die angegebenen Preise sind verhandelbar:
Rohrtyp Länge Preis zur Verhandlung:
MD 4 22,3 km Miete 0,50 EUR/m, bzw. Kauf 10 EUR/m;
MD 24 1,7 km Miete 1,25 EUR/m, bzw. Kauf 25 EUR/m;
HD-PE-Rohr mit Steuerkabel 103,9 km Kostenfreie Überlassung bei Bereitstellung von 2 Microduct-Rohren 14/10;
Stillgelegte Wasserleitungen 7,7 km Kostenfreie Überlassung bei Bereitstellung von 2 Microduct-Rohren 14/10.
(Tabelle 1: Kommunaler Leerrohrplan).
Detailangaben zur Lage im Kataster, zu Preisen und technischen Eigenschaften sind auf Nachfrage verfügbar. Eine Übersicht findet sich in der Kartendarstellung zur Gebietskulisse.
(g) Gebietskulisse:
Ziel ist eine flächendeckend verfügbare NGA-Bandbreite von mindestens 30 bzw. 50 MBit/s. Die Eingriffsschwelle liegt bei einer Versorgung von mindestens 30 MBit/s.
In der Stadt Adenau und den Ortsgemeinden Müllenbach und Rodder ist mindestens eine NGA-Infrastruktur vorhanden, für die Ortsgemeinde Meuspath ist die Erschließung angekündigt. In Ortsgemeinden mit bereits teilweise verfügbarer NGA-Infrastruktur, z.B. über mit VDSL2-Technik erschlossenen Kabelverweigern oder Funktechnik, sind die Behebungen möglicher Versorgungslückenschlüsse anzubieten. Eine qualitative Aussage zur Bandbreitengarantie ist dem Breitbandatlas Bund/Rheinland-Pfalz nicht zu entnehmen. Daher bleiben diese Ortsgemeinden Bestandteil der Gebietskulisse. Für die Gemeinde Wiesemscheid liegt den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr eine aktuelle Mitteilung vom Februar 2016 zur eigenwirtschaftlichen NGA-Erschließung des Gemeindegebiets vor. Nach Abschluss der Markterkundung werden diesseitig alle Bewertungen überprüft und der Ausbaustatus konsolidiert. Die Gemeinde Wiesemscheid wird aufgrund der Erschließungsabsicht daher als teilversorgt in die Gebietskulisse aufgenommen. Eine vollständige NGA-Versorgung kann erst nach Prüfung der Flächendeckung auf Basis der zur Markterkundung erwarteten georeferenzierten Daten bestätigt werden.
Alle übrigen Ortsgemeinden des Ausschreibungsgebiets der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr mit der Ortsgemeinde Siebenbach gehen nach aktueller Sachlage vollständig in das Ausschreibungsgebiet ein. In diesen Ortsgemeinden sind in sieben Ortsnetzbereichen noch ca. 100 Kabelverzweiger nicht mit Glasfaserleitungen und VDSL2-Technik erschlossen (hell- und dunkelgrün markierte Ortsgemeinden).
Hinsichtlich der Stadt Remagen liegt im Süden eine bessere Versorgung als im Norden vor, wobei der westliche Stadtbereich mit einer 30 Mbit/s-Funkversorgung erreicht wird. Eine NGA-Fähigkeit liegt nach Auskunft des Breitbandatlas des Bundes hingegen nicht vor. Im Rahmen der Markterkundung wird die NGA-Fähigkeit dieser Versorgungsart überprüft. Nach derzeitigem Planungsstand sind circa 30 Kabelverzweiger noch nicht erschlossen. Der konkrete Ausbaustatus bzw. die genaue Gebietskulisse werden im Rahmen des weiteren Verfahrens – insbesondere nach Auswertung der Ergebnisse des Markterkundungsverfahrens – verifiziert.
Die Karten zur Gebietskulisse der Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie der Stadt Remagen werden auf Nachfrage durch die oben genannte Kontaktstelle zur Verfügung gestellt.
II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Einzelheiten zur konkreten Gebietsbestimmung werden im Laufe des weiteren Ausschreibungsverfahrens mitgeteilt werden.

Angaben zu den Losen
Los-Nr: 1 Bezeichnung: Verbandsgemeinden Adenau und AltenahrLos-Nr: 2 Bezeichnung: Stadt Remagen
- Telekommunikationsinfrastruktur
53 - Bonn, Remagen, Siegburg, Euskirchen
Öffentlicher Auftraggeber
Verhandlungsverfahren
Dienstleistung
DE: Deutschland

 

Bauportal, VOL Lieferleistungen, Bauausführung, TGA Technische Gebäudeausrüstung, Providerdienstleistungen im Telekommunikationsbereich, Elektrotechnik, Starkstrom-, Schwachstromtechnik, Breitbandnetze-Internet, Datennetze