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Ausschreibung   Ausschreibung: Um- und Anbau AWO-Pflegeheim Lollar Marie - Juchacz - Haus in Lollar

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II.2)Menge oder Umfang des Auftrags II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen) Ist-Zustand Das Gebäude des AWO-Pflegeheims wurde 1977 errichtet. Der Gebäudekomplex gliedert sich in einen dreigeschossigen Süd- und Nordflügel und einen eingeschossigen Ostflügel. Im Ostflügel sind im wesentlichen die Räume der Verwaltung untergebracht. Alle Gebäudeteile sind vollständig unterkellert; auf der West-Seite sind diese Räume im Untergeschoss aufgrund des Geländegefälles ebenerdig begehbar. Das Pflegeheim wurde ursprünglich mit 150 Plätzen errichtet, derzeit beträgt die Bettenzahl 146, davon sind 44 Zimmer als Zweibettzimmer genutzt. Die Bewohnerzimmer im Erdgeschoss verfügen über keine eigene, vom Zimmer aus begehbare Nasszelle. Die entspre-chenden Toiletten befinden sich auf den Fluren und werden von mindestens zwei Zimmern genutzt. Im 1. OG sind die Hälfte der Bewohnerzimmer mit einer im Zimmer befindlichen Nasszelle ausgestattet. Im 2. OG verfügen alle Zimmer über eine eigene Nasszelle. Die Nasszellen sind noch im Zustand der Errichtung (1977) und entsprechen nicht den heutigen Anforderungen und Vorschriften hinsichtlich der Barrierefreiheit. Der Grundriss der Stationen ist geprägt von langen, durchlaufenden Fluren in den einzelnen Gebäudeflügeln, die keine Tageslichtbeleuchtung habe. Dadurch entsteht der Eindruck eines Krankenhauscharakters innerhalb der Pflegestationen. Von der vorhanden Großküche im UG des Hauses werden insgesamt vier Häuser versorgt. Die Großküche ist in weiten Teilen veraltet und muss dringend saniert werden. Geplante Umbaumaßnahme Bestand Zur besseren Kommunikation der Heimbewohner soll der Haupteingangsbereich im EG transparenter gestaltet werden. Hier soll ein großzügiger Windfang mit einer integrierten Anmeldung über eine automatische Schiebetür als Empfang dienen. Der sich daran anschließende Foyerbereich wird ohne Zwischenwände gestaltet und mit Sitzmöglichkeiten bestückt. Innerhalb dieses Bereiches soll auch eine Verkaufstelle für Dinge des täglichen Bedarfs entstehen. An den Foyerbereich schließt sich der neu zu errichtende Speisesaal. Weiter sollen im Foyerbereich zwei behindertengerechte WC¿s errichtet werden. Die bestehenden langen Flure sollen durch Aufenthaltsräumen mit bodentiefen Fenstern in der Mitte der Flure und mobilen Glastrennwänden zu den Fluren hin aufgelockert werden. Die neu entstehenden Aufenthaltsräume sollen mit einer Küchenzeile ausgestattet werden und über einen Austritt auf den Balkon verfügen. Die vorhandenen Aufenthaltsräume sollen teilweise zu Bewohnerzimmern umgebaut werden. Die Pflegestützpunkte sollen zentraler und offener zwischen zwei Stationen angeordnet werden. Im Bereich der neuen Pflegestützpunkte befindet sich auch der zentrale Zugang zu den Fahrstühlen und Treppenhäusern. Die notwendigen Arbeitsräume sollen auf jeder Station vorgesehen werden. Weiter soll auf jedem Geschoss ein zentral gelegenes, stationsübergreifendes Pflegebad errichtet werden. Die Bettenzahl soll im Zuge des Umbaus auf 100 Betten reduziert werden. Alle vorhandenen Zweibettzimmer sollen zu Einbettzimmern umgebaut werden. Weiterhin sollen alle Bewohnerzimmer eine barrierefreie Nasszelle erhalten. Die Nasszelle soll mit einer barrierefreien Dusche, einem WC und einem Waschtisch ausgestattet werden. Im Zuge der Küchensanierung im UG soll das vorhandene "Schöpfsystem" durch das moderne "Cook and Chill" - Verfahren ersetzt werden. Ein entsprechender Fachplaner soll hier beratend zur Seite gestellt werden. Der durch das neue System erforderliche Mehrbedarf an Räumlichkeiten, soll durch den alten Speisesaal im UG befriedigt werden. Das vorhandene Getränkelager soll einen direkten Zugang zur Großküche erhalten, sodass die Erschließung nicht mehr über den Außenbereich erfolgen muss. Des Weiteren soll das vorhandene Abfalllager umgebaut und in den Außenbereich verlegt werden. Ebenso sollen im UG die für das Küchenpersonal erforderlichen Sozialräume entstehen. Die vorhanden Lüftungszentralen sind veraltert und müssen vollständig saniert werden. Dabei müssen sämtliche RLT-Geräte sowie die Schaltschränke ausgetauscht werden. Brandschottungen müssen ertüchtigt werden und die erforderlichen Brandschutzklappen und Rauchauslöser müssen ergänzt werden. Die Elektro- Etagenverteilung entspricht nicht mehr den VDE-Vorschriften und muss entsprechend erneuert werden. Geplante Anbaumaßnahme Im EG soll das AWO-Pflegeheim einen eingeschossigen Anbau erhalten, in dem ein neuer Speiseraum vorgesehen wird. Dieser Raum soll auch als Cafeteria und Mehrzweckraum für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden.
- Senorenwohnanlagen/Pflegeeinrichtungen
35 - Gießen, Wetzlar, Marburg, Dillenburg
Öffentlicher Auftraggeber
Verhandlungsverfahren
Dienstleistung
Um- und Anbau AWO-Pflegeheim Lollar Marie - Juchacz - Haus
DE: Deutschland
Um- und Anbau AWO-Pflegeheim Lollar Marie - Juchacz - Haus
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung Beginn: 07.12.2010
Ablauf der Einsendefrist für die Teilnahmeanträge: bis 30.08.2010 um: 12:00   eTV  
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01.09.2010 um: 16:00   eTV  
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20100811-4318-10697
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