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Projekt in Planung   exante Veröffentlichung

MI_TR Gemeinschaftshaus Mimbach-Mausdorf; Auftragsvergabe für die Tragwerksplanung in 92256 Hahnbach
exante-ID 126287

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Dienstleistung

92256 Hahnbach, DE: Deutschland

Der sog. „Kasparhansl-Hof“ im Ortskern von Mimbach soll in eine neue Dorfmitte mit Gemeinschaftshaus, einem Veranstaltungssaal,
einem Feuerwehrgerätehaus und einem zentralen Dorf- und Festplatz umgestaltet werden.

Beim „Kasparhansl-Hof“ handelte es sich um einen klassischen Vierseithof. Das zweigeschossige Wohngebäude mit vormaliger
Gaststättennutzung ist denkmalgeschützt. Ebenso steht das Gewölbe über dem sich im Süd anschließenden und nach Westen
gerichtete Stallflügel unter Denkmalschutz.

Der weitere Bereich des Stallflügels wird, soweit er nicht das Gewölbe beherbergt, angebrochen. Auch werden die im Norden und im
Westen des Hofes stehenden und nicht denkmalgeschützten Gebäudeteile abgebrochen um eine Öffnung des Areals zu erreichen.

Als Ersatzbauten wird der verbliebene Stallflügel mit einer hofseitigen Gebäudelänge von ca. 4,5 m auf eine Ansichtslänge von ca.
9,5 m durch Anbau erweitert. Vom Altgebäudestandort im Westen der Hofstelle um ca. 7,0 m nach Osten abgerückt entsteht ein
optisch als Stadel wirkendes Gebäude, welches das Feuerwehrgerätehaus und einen offenen, sowie einen geschlossenen
Veranstaltungssaal, beherbergen wird.

Die Stallgewölbe werden auf Grund Ihrer sehr geringen Bauhöhe von nur etwa 1,60 m als Vorratsräume und Lagerfläche genutzt.

Im Anbau an den Stallflügel findet eine Cateringküche mit Ausgabe zum Hof, sowie ein weiter Vorratsraum und Toilettenanalgen
ihren Platz.

Im denkmalgeschützten ehemaligen Wohngebäude sollen moderne technische Standards erfüllt werden, bei gleichzeitig nur geringen
baulichen Eingriffen in die Gebäudestruktur. Das ehem. Wohngebäude soll (weiterhin) einen Gastraum, einen Raum für die Mutter-
Kind-Gruppe, Toilettenanlagen, eine Küche mit Speisenlager und Kühlzelle, sowie das Dorfbüro beherbergen.

Die Beheizung erfolgt über einen Nahwärmeanschluss aus einer privaten Hackschnitzelheiz-anlage im nördlich angrenzenden
Nachbargehöft.

Eine bereits durchgeführte statische Voruntersuchung brachte bezüglich der zu sanierenden Gebäudeteile folgende Ergebnisse:

- Aussteifung der Dachkonstruktion auf Grund fehlender, klaffender und zu kurzer Kopfbänder zu weich. Daraus resultiert eine
Schiefstellung der Binderachsen
- Schweinestall in Längsrichtung nicht ausgesteift
- Firstpfetten und Sparren des SChweinestalls unterdimensioniert
- Ablastung der Stuhlsäulen auf die darunterleigenden Decken-/Zerrbalken führt zur Durchbiegung und Rissbildung in der Decke
- Längsdaussteifung des Dachtragwerkes im oberen Drittel gänzklich fehlend
- Zerrbalken über dem geplanten Saal statisch überbelastet
- Rähme des stehenden Stuhls sind überbelastet und biegen sich durch.
- Ein Zerrbalken zerschnitten
- Krüppelwalmdach ist nicht zugfest mit Kehlbalken verbunden, weswegen es zu Rissen und Ausbauchungen der Außenmauer
kommt.
- Im Traufbereich sind viele Zerrbalken- und Sparrenköpfe nahezu vollständig abgewittert.
- Reparaturversuche zuweile unsachgemäß ausgeführt.
- Auf Grund der Durchbiegungen der Balken sowie der schadhaften Auflagersituation im Traufbereich ist eine komplette Erneuerung
der Dach- und Deckenkonstruktion des Schweinestalls erforderlich.


- Diverse Feuchtigkeitsschäden
- Absackung der Gewölbes des Schweinestalls mit Rissbildung im Mauerwerk führt zu Einsturzgefahr


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25.11.2022 um: 12:36

Bauportal, Bauplanung, Fachingenieur, Tragwerksplanung, Baustatik