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News zu den Beschaffungsmärkten im Bauportal Deutschland

 

 

Niedersachsen: Aktualisiertes Merkblatt für Preisgleitklauseln


Wichtig für alle Bieter,welche sich an Ausschreibungen in Niedersachsen beteiligen wollen ist die Aktualisierung zu geltenden Preisgleitklauseln, welche aus dem beigefügten Merkblatt zu entnehmen sind. Dabei besteht eine höhere Sicherheit der Kalkulation und verbessert die Wettbewerbschancen, weil die Risikozuschläge für Matgerialpreissteigerungen damit reduziert werden können, ohne das unternehmerische Risiko zu erhöhen.

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Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übernimmt 500.te Tragkraftspritze Ultra Power 4


Im Rahmen seiner Beschaffungsprogramme für Katastrophenschutzkräfte der Länder und Kommunen hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die 500. Tragkraftspritze Ultra Power 4 von der Albert Ziegler GmbH übernommen.

Nach Angaben von Ziegler verfügt der Katastrophenschutz in Deutschland mit der Ultra Power 4 über die derzeit leistungsfähigste NORM-Tragkraftspritze, die im Markt angeboten wird. Die Pumpe liefert 1.920 Liter pro Minute bei drei Meter geodätischer Saughöhe und zehn bar Ausgangsdruck, Dadurch könnten die im Katastrophenschutz eingebundenen Feuerwehren einerseits, bei Hochwasser eine große Menge Wasser aus beispielsweise vollgelaufenen Kellern abzupumpen, andererseits auch große Mengen Wasser zur Waldbrandbekämpfung aus Weihern, Bächen und Flüssen zu fördern.

Noch bis Ende des Jahres wird Ziegler weitere 113 Tragkraftspritzen gleichen Typs an das BBK übergeben.

Quelle:  Mittler Report Morgenlage 2.11.2022



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BBK übernimmt 500. Tragkraftspritze Ultra Power 4

Fernwärme aus Erneuerbaren Energien: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) gestartet


Grüne Fernwärmenetze erlauben die effiziente Versorgung von Verbrauchern mit erneuerbaren Energien und unterstützen damit die Erreichung der Klimaziele. Zudem verringern sie die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Die BEW des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zielt dabei auf Wärmenetze insgesamt und orientiert die Förderung auf zwei Bereiche: Zum einen, den Neubau von Wärmenetzen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien und Abwärme, zum anderen den Ausbau und die Transformation bestehender Netze.

Die vier Module des Förderprogramms ergänzen einander in folgender Weise:

In Modul 1 werden Transformationspläne und Machbarkeitsstudien zur Transformation bzw. Neubau von Wärmenetzsystemen gefördert. Diese müssen auf die Wärmeversorgung von mehr als 16 Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten ausgerichtet sein. Mit der systemischen Förderung wird der Neubau von Wärmenetzen, die zu mindestens 75 % mit erneuerbaren Energien und Abwärme gespeist werden, sowie die Transformation von Bestandsinfrastrukturen zu treibhausgasneutralen Wärmenetzen unterstützt.

Modul 2 fördert grundsätzlich alle Maßnahmen von der Installierung der Erzeugungsanlagen über die Wärmeverteilung bis zur Übergabe der Wärme an die versorgten Gebäude. Dabei werden maximal 40% der förderfähigen Kosten über einen Zuschuss für Investitionen in Erzeugungsanlagen und Infrastruktur gefördert.

Modul 3 ergänzt den systemischen Ansatz durch kurzfristig umsetzbare Einzelmaßnahmen wie z. B. Solarthermieanlagen oder Wärmepumpen.

Modul 4 bietet eine Betriebskostenförderung für (i) die Erzeugung von erneuerbarer Wärme aus Solarthermieanlagen sowie (ii) für strombetriebene Wärmepumpen, die in Wärmenetze einspeisen. Dieses Modul kann sowohl für den Neubau von Wärmenetzen als auch bei transformierten Bestandsnetzen beantragt werden.

Die Webseite des BAFA bietet alle Informationen zu den Fördermodulen und dem Antragsverfahren der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)


Quelle: www.haustec.de  19.9.2022




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BAFA: Vorabinformationen zu wichtigen Änderungen im Förderprogramm Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft


Im Förderprogramm Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss erfolgen zum 1. Oktober 2022 zahlreiche Änderungen in der Verwaltungspraxis.

Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss unterstützt Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneinsparung sowie zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanzierte Förderung erfolgt durch einen direkten Investitionszuschuss des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder einen Tilgungszuschuss in Zusammenhang mit einem zinsgünstigen Kredit der KfW.

Angesichts der gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung werden zum 1. Oktober 2022 zahlreiche Änderungen in der Verwaltungspraxis wirksam.

Die wichtigsten Änderungen sind nachfolgend aufgeführt:

Allgemeine Änderungen

  • Nicht mehr gefördert wird zukünftig der Erwerb von Anlagen, die mit Erdgas betrieben werden. Ausnahmen hiervon sind im Glossarabschnitt zum Thema „Anlagen, die mit Gas betrieben werden“ geregelt;
  • Der Abschluss von Verträgen vor Antragstellung ist nunmehr auch dann förderschädlich, wenn die Parteien ein Rücktrittsrecht und/oder eine auflösende Bedingung unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Förderung durch das BAFA vereinbaren. Planungsleistungen dürfen weiterhin bereits vor Antragstellung erbracht werden.

Weitergehende Informationen sind dem Merkblatt zum Förderprogramm zu entnehmen.

Änderungen zu Nummer 5.1 der Richtlinie (Querschnittstechnologien)

  • Anpassung der Effizienzkriterien von elektrischen Motoren und Antrieben, Kreisel- und Trockenläuferpumpen sowie Ventilatoren;
  • Überarbeitung der Fördervoraussetzungen für Drucklufterzeuger:
    • Hinzufügung von technologiespezifischen Umrechnungsfaktoren für Drucklufterzeuger,
    • Überarbeitung der Effizienzkriterien,
    • bei der Ermittlung des Leistungsbedarfes ist bei Kompressoren mit integriertem (Kälte-)Trockner der Trockner zukünftig ebenfalls zu berücksichtigen.

Weitergehende Informationen zu diesem Modul sind der Anlage zum Merkblatt – Modul 1 zu entnehmen.

Änderungen zu Nummer 5.2 der Richtlinie (Prozesswärme aus erneuerbaren Energien)

  • Konkretisierung der zulässigen Brennstoffe für Biomasseanlagen.

Weitergehende Informationen zu diesem Modul sind der Anlage zum Merkblatt – Modul 2 zu entnehmen.

Änderungen zu Nummer 5.3 der Richtlinie (MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software)

  • Ergänzende Hinweise für Softwareherstellende.

Weitergehende Informationen zu diesem Modul sind der Anlage zum Merkblatt – Modul 3 zu entnehmen.

Änderungen zu Nummer 5.4 der Richtlinie (Energie- und ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen)

  • Anpassung der Vorgaben zur Ermittlung der Amortisationszeit: Maßgeblich sind zukünftig die Kosten der förderfähigen Investition;
  • Ergänzung von Mindesteffizienzkriterien: Technologien, die alternativ über die Module 1 bis 3 gefördert werden könnten, sind als Einzelmaßnahmen in Modul 4 nur noch dann förderfähig, wenn sie die in den Merkblättern der Module 1 bis 3 geforderten Mindesteffizienzkriterien erfüllen;
  • Anpassungen an den Vorgaben für die Referenzbetrachtung zur Ermittlung des CO2-Einsparpotenzials und der förderfähigen Kosten:
    • Anlagen dürfen nur noch miteinander verglichen werden, wenn diese hinsichtlich des maximalen Systemnutzens annähernd identisch sind;
    • Anlagenvergleiche, die auf einer Skalierung des Systemnutzens beruhen, sind nicht mehr zulässig;
  • Elektrische Energie kann, sofern diese ausschließlich aus der Umwandlung eines erneuerbaren Energieträgers stammt, unter bestimmten Voraussetzungen als erneuerbarer Energieträger anerkannt werden; Weiteres hierzu ist dem Glossar zum Förderprogramm zu entnehmen.
  • Wenn im Rahmen der Umsetzung eines Vorhabens, für das eine Förderung beantragt wird, auf dem gleichen Betriebsgelände des antragstellenden Unternehmens zusätzlich eine Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie aus Wind-, Wasserkraft oder Solarstrahlung errichtet wird, kann die mit dieser Anlage erzeugte elektrische Energie unter bestimmten Voraussetzungen als erneuerbar betrachtet und bei der Berechnung des CO2-Fördedeckels mit einem CO2-Faktor von 0 angesetzt werden.
    Weitere Details zu dieser Regelung können dem aktualisierten Glossar entnommen werden, welches am 1. Oktober 2022 veröffentlicht wird. Die Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie selbst sind aber weiterhin von einer Förderung weitestgehend ausgeschlossen.

Weitergehende Informationen zu diesem Modul sind der Anlage zum Merkblatt – Modul 4 zu entnehmen, dem Informationsblatt zu den Investitionsmehrkosten sowie dem Informationsblatt CO2-Faktoren zu entnehmen.

Sämtliche Informationen zum Förderprogramm sowie zur Antragstellung finden Unternehmen und Interessierte unter folgenden Links:

  • Für die Beantragung eines direkten Zuschusses (BAFA): www.bafa.de/eew
  • Für die Beantragung eines Tilgungszuschusses in Verbindung mit einem Kredit (KfW): www.kfw.de/295
  • Anträge für die Förderung von Transformationskonzepten können über den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH gestellt werden: https://foerderportal.bund.de/easyonline/


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Leitfaden zur bautechnischen Beweissicherung


Der "Leitfaden zur bautechnischen Beweissicherung" ist kostenfrei bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erhältlich – wahlweise gedruckt oder als PDF. Der vom Arbeitskreis Regelwerk bautechnische Beweissicherung erarbeitete Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung und Durchführung einer bautechnischen Beweissicherung.

Streit vorbeugen

Selbst bei großer Sorgfalt in der Planung und Abwicklung der Baumaßnahme können Schäden an benachbarten Gebäuden entstehen. Streit darüber, wer und was die Schäden verursacht hat, ist dann beinahe schon vorprogrammiert. Es sei denn, man trifft vorab Vorkehrungen zur Dokumentation, also zur Beweissicherung der Nachbargebäude.

Der vom Arbeitskreis Regelwerk bautechnische Beweissicherung erarbeitete Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung und Durchführung einer bautechnischen Beweissicherung. Auch eine Einordnung in den juristischen Kontext wird vorgenommen. Klar ist: Im Interesse aller hilft die bautechnische Beweissicherung, berechtigte Ansprüche zu klären bzw. unberechtigte abzuwehren.

Leitfaden

Die Publikationen "Leitfaden zur bautechnischen Beweissicherung" steht zum kostenfreien Download bereit oder kann in gedruckter Form bestellt werden unter www.bayika.de

 


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Photo Ulrich Knöll
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verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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