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News zu den Beschaffungsmärkten im Bauportal Deutschland

 

 

AIRPORT LEIPZIG und DHL investieren massiv in den Ausbau


Wie die Leipziger Volkszeitung meldet, investiert der Airport Leipzig 210 Millionen Euro in die Erweiterung des Virfeldes, um weitere 36 Flugzeugstellplätze  zu den bereits bestehenden 60 Parkpositionen des DHL Frachtzentrums zu schaffen. Auch DHL expandiert dort weiter, denn bereits heute arbeiten am größten DHL Standort weltweit 5700 Mitarbeiter und nun entsteht direkt am Standort ein großes Büro-Ensemble, wo weitere 700 Mitarbeiter in der Administration einen neuen Arbeitsplatz finden werden.
Als weitere Investitionen werden dort ein Simulatorgebäude für die Schulung der DHL Piloten für 25 Millionen Euro und ein Kleinflugzeughangar entstehen, sowie ein geschützter LKW-Parkplatz für  55 LKWs mit hochwertigen Ladungen als Gegenmaßnahme zu den immer häufiger auftretenden "Planenschlitzern".

Also sehr positive Nachrichten für die Region, auch wenn Flugplatzanlieger  diese Expansion wegen des überwiegend nächtlichen Flugbetriebs der DHL weniger begeistert aufnehmen werden.

Quelle: LVZ 11.4.2019


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HANNOVER MESSE: Carbonbeton als Best-Practice-Beispiel für den Leichtbau in Deutschland


Weniger Gewicht, weniger Energie und weniger CO2-Emissionen gehören zu den wich-tigsten Zielen des Leichtbaus. Deutschland hat das Potenzial dieser Schlüssel-techno-logie erkannt.
Zur Bewältigung der globalen Herausforderungen – Ressourceneinsparung und Ener-gieeffizienz auf der einen Seite sowie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf der an-deren Seite – bedarf es innovativer Beispiele aus der Praxis. „Die Ressourcen werden von Jahr zu Jahr knapper. In der Zukunft werden nur noch Produkte auf dem weltwei-ten Markt erhältlich sein, die mit sehr viel weniger Ressourcen produziert werden können. Wenn Deutschland zu den Ländern gehören will, welches in Zukunft noch ei-gene Produkt herstellen und exportieren möchte, muss es jetzt zwangsläufig auf den Leichtbau setzen. Hier führt kein Weg daran vorbei.“ – so Frank Schladitz, Vertreter des Vorstandes im weltweit größten Bauforschungsprojekt C³ - Carbon Concrete Com-posite e. V.

Über 160 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln im Rahmen des C³-Projektes einen neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungs- beton, den sogenannten Carbonbeton. Durch den Einsatz von nichtrostenden Carbon-fasern kann die Lebensdauer bestehender Bauwerke erheblich verlängert und von Neubauten deutlich erhöht werden. Zudem ermöglicht der Verbundwerkstoff nicht nur eine neue Formsprache, sondern spart auch bis zu 80 % Material und Energie. Bauen mit Carbonbeton ist effektiver, effizienter und je nach Einsatzbereich bereits heute deutlich kostengünstiger als das Bauen mit Stahlbeton. Das Interesse am Leicht-bau und vor allem an Carbonbeton wächst überwältigend. Carbonbeton wird bereits heute u. a. beim Neubau von Fußgängerbrücken, Bahnsteigsystemen, einzelnen Wand- und Deckenkonstruktionen aber auch bei der Sanierung von Brücken und Industriebauten eingesetzt. Für das Jahr 2020 plant Sachsen die erste Straßenbrücke aus Carbonbeton. Zudem entsteht bis zum Jahr 2021 das erste komplette Gebäude aus Carbonbeton in Dresden. Auf etwa 200 Quadratmetern soll die Carbonbetonbau-weise eindrucksvoll dargestellt und die massentaugliche Anwendung nachgewiesen werden. Leichtbauen und Carbonbeton sind kein Widerspruch, sondern die Schlüssel-technologie für die nachhaltige Entwicklung im Bereich des Bauwesens.
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht Leichtbau als eine „Querschnittstechnologie, die eine enge Vernetzung und Kooperation der relevanten Branchen, Materialien und Technologien entlang der Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes erfordert.“ Die erfolgreiche Umsetzung der Carbonbetonbauweise dient dabei als das Best-Practice-Beispiel für den Leichtbau in Deutschland.
In Kooperation mit der Initiative Leichtbau und der HANNOVER MESSE lädt das Ministerium zum ersten Leichtbau-Gipfel am 02. April 2019 von 13:00 bis 17:00 Uhr ein. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wird die Konferenz eröffnen und die Auftaktrede halten.
Weitere Informationen zum Best-Practice-Beispiel finden Sie unter: https://www.bauen-neu-denken.de/wp-content/uploads/2019/03/Best-Practice-Bei-spiel_Carbonbeton.pdf
Weitere Informationen zum Leichtbau-Gipfel finden Sie unter: https://www.hanno-vermesse.de/de/news/erster-leichtbau-gipfel-auf-der-hannover-messe-102976.xhtml
Titel: C³-Projekt
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Zeitraum: 2013 – 2021
Konsortialführer: Technische Universität Dresden sowie der
C³ – Carbon Concrete Composite e. V. (C³ e. V.)
Projektpartner: Konsortium aus über 160 Firmen, Verbänden und Institutionen
Ihre Ansprechpartner: Chris Gärtner
Öffentlichkeitsarbeit C³
Email: Chris.Gaertner@mailbox.tu-dresden.de
Tel.: 0351-484 567 17
Sandra Kranich
Öffentlichkeitsarbeit C³
Email: Sandra.Kranich@tu-dresden.de
Tel.: 0351-484 567 14
www.bauen-neu-denken.de

Quelle: Technische Universität Dresden sowie der
C³ – Carbon Concrete Composite e. V. (C³ e. V.)   29.3.2019


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Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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Planungsleistungen zur Sanierung Grundschule Süd in Radeberg 22 % günstiger als erwartet


Ein erfreuliches Ergebnis brachte die Ausschreibung der Planungsleistungen zur Sanierung Grundschule Süd in 01454 Radeberg, denn statt des erwarteten  Honorars von 394 300.00 EUR war das beste Angebot von 5 Bewerbern  mit 306 830.00 EUR um 22,2 % niedriger und deshalb wurde der Planungsauftrag am 27.2.2019 an das Planungsbüro Mario Schubert in 01454 Radeberg vergeben.

20.3.2019


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BMW-Auftrag für Market Építő in Debrecen


Das ungarische Bauunternehmen Market Építő hat einen Auftrag über Vorbereitungsmaßnahmen für das künftige Produktionswerk des deutschen Autoherstellers BMW in Debrecen erhalten.
 
Nach Angaben der Behörde für öffentliche Ausschreibungen Közbeszerzési Hatóság handelt es sich dabei um die Durchführung von Erdarbeiten zur Niederschlags- und Grundwasserableitung nebst einem entsprechenden Genehmigungsverfahren. Der Wert des Auftrags beläuft sich auf 22,3 Mrd. HUF (70,8 Mio. EUR), das Vorhaben hatte die Kommunalverwaltung von Debrecen ausgeschrieben. Am Verfahren nahm auch ein Konsortium der Bauunternehmen Duna Aszfalt und He-Do teil, dessen Angebot jedoch für ungültig erklärt wurde. Als Subunternehmen wurde die zur Market-Gruppe gehörende OK Bau bestimmt. Die Baumaßnahmen finden auf einem etwa 400 ha großen Gelände in der Gewerbezone Nordwest von Debrecen statt.
 
BMW hatte Ende Juli vergangenen Jahres angekündigt, nahe Debrecen ein neues Autowerk zu bauen und in den Standort rund 1 Mrd. EUR zu investieren. Der deutsche Autobauer plant dort die Produktion von Autos mit Verbrennungs-, Hybrid- und Elektromotoren. Das Werk erhält eine Kapazität von bis zu 150.000 Einheiten jährlich und bietet mehr als 1.000 Arbeitsplätze. Der ungarische Staat fördert das Vorhaben des Münchner Konzerns mit Mitteln in Höhe von 12,3 Mrd. HUF (39 Mio. EUR).
 
Ein entsprechender Fördervertrag zwischen BMW und der ungarischen Regierung wurde im Oktober unterzeichnet, ebenso weitere Verträge mit der Debrecener Kommunalverwaltung in Zusammenhang mit dem Werksneubau, darunter der Kaufvertrag für das etwa 400 ha große künftige Werksgelände. Darin verpflichtete sich die Stadt Debrecen u.a., die für den Bau des neuen BMW-Werks notwendigen Vorbedingungen zu schaffen und das Areal für die Investition vorzubereiten. Teil dieser Maßnahmen ist nun der Auftrag an die Market-Gruppe. Früheren Angaben zufolge plant die Kommunalverwaltung die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 44 Mrd. HUF (139,8 Mio. EUR) zur Finanzierung der Vorbereitungsmaßnahmen. Darüber hinaus hat die ungarische Regierung Mittel in Höhe von über 135 Mrd. HUF (428,8 Mio. EUR) für Straßen-, Schienen- und Infrastrukturbauten rund um das künftige BMW-Werk zugesagt.
 

BMW ist seit 2004 mit einer Repräsentanz in Ungarn präsent und verfügt dort über mehrere Zulieferer. Bislang sind bereits die Autobauer Audi, Daimler und Suzuki mit Produktionswerken sowie zahlreiche Autozulieferer im Land aktiv. Laut Regierungsangaben hat die Autoindustrie in Ungarn im Jahr 2017 etwa 8.000 Mrd. HUF (25,4 Mrd. EUR) erwirtschaftet, für 2018 wird ein Wert über 9.000 Mrd. HUF (28,6 Mrd. EUR) erwartet. Dabei werden 91,1% der in Ungarn hergestellten Autos exportiert.

Quelle: nov-ost.info 15.3.2019


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Photo Ulrich Knöll
Pressekontakt:
verantwortlicher Redakteur gemäß §55(2) RStV
Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
04229 Leipzig
Tel.: +49 341 2534791-11

Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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