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Ausschreibung   Ausschreibung Region Halle(Saale), Dessau-Roßlau, Quedlinburg, Zeitz für Laboranalytik

Ausschreibung Los-ID 2091532

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Verifizierung der in situ Probenahme von Bodenaushub nach DIN 19698-6: Simulierte Rasterfelduntersuchung anhand von realen Daten aus Bau- und Sanierungsmaßnahmen
Verifizierung der in situ Probenahme von Bodenaushub nach DIN 19698-6: Simulierte Rasterfelduntersuchung anhand von realen Daten aus Bau- und Sanierungsmaßnahmen
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Die Probennahme aus Böden in situ gehört zur Vorerkundung und kann laut der Mantelverordnung (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2021 Teil I Nr. 43 vom 16.7.2021), die 2023 in Kraft von der Pflicht der Durchführung weiterer analytischer Untersuchungen befreien. Bereits vorliegende Ergebnisse aus einer vorangegangenen in situ-Untersuchung können für die übliche erst nach Aushub verpflichtende Untersuchung herangezogen werden, sofern sich die Beschaffenheit der Böden zum Zeitpunkt des Aushubs oder des Abschiebens, insbesondere aufgrund der zwischenzeitlichen Nutzung nicht verändert hat.
Im § 20 der novellierten BBodSchV () sind besondere Anforderungen an die in situ-Probennahme aus Böden geregelt worden. In Abs. 2 ist festgelegt, dass zur Probengewinnung Verfahren anzuwenden sind, die in der DIN EN ISO 22475-1 (technische Ausfüh-rungen) und der DIN ISO 10381-2 (Probengewinnung, Transport, Lagerung) aufgeführt sind.
Gemäß § 21 der novellierten BBodSchV ,,Besondere Anforderungen an die Probennahme aus Haufwerken", ist die Probenahme gemäß der ,,Richtlinie für das Vorgehen bei physikalischen, chemischen und biologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Verwertung / Beseitigung von Abfällen" (LAGA PN 98) vorzunehmen.
Die DIN 19698-6:2019-01 Untersuchung von Feststoffen - Probenahme von festen und stichfesten Materialien - Teil 6: In situ-Beprobung ist sowohl für linienartige als auch für flächige Grundmengen und Bauwerke vorgesehen. Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Norm ist eine homogene Merkmalsverteilung und die Bedingung, dass ein Aufhalden und Zwischenlagern aus örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist. Diese Norm gilt als aktueller Stand der Normung und Technik und bietet die Möglichkeit normengerechte in situ-Vorerkundungen durchführen zu können. Je nach Untersuchungsziel und -ergebnis bietet sich aber auch die Möglichkeit weitere Untersuchungen, wie Haufwerksuntersuchungen (gemäß LAGA PN 98) einzusparen. Die Norm basiert auf Expertenwissen und wurde für die praktische Anwendung noch nicht verifiziert.
Die DIN 19698-6:2019-01 beschreibt eine horizontorientierte in situ Rasterfeldbeprobung. Um diese Norm im praktischen Bodenschutz empfehlen zu können, muss die Gleichwertigkeit mit der im Abfallbereich und Bodenschutz zum Teil schon gesetzlich geregelten und auf europäischer Ebene notifizierten LAGA PN 98 nachgewiesen werden.
Dazu soll eine erste Pilotstudie auf der Basis realer Zahlen aus Baumaßnahmen, für die sowohl die Probenahme gemäß DIN 19698-6 als auch nach LAGA PN 98 erfolgte, durchgeführt werden. Die Untersuchungsergebnisse sollen statistisch ausgewertet werden, um erste Trends hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Gleichwertigkeit der beiden Herangehensweisen festzustellen. Der Einfluss visuell erkennbarer Heterogenitätsmerkmale auf die Abschätzung der Ergebnisunsicherheit ist bei in situ Probenahmen im geringeren Ma-ße abschätzbar als bei Haufwerksbeprobungen. Daher soll anhand von Partikelmodellen die Größenordnung dieses Einflusses überprüft werden.
Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

06 - Halle(Saale), Dessau-Roßlau, Quedlinburg, Zeitz
Öffentlicher Auftraggeber
Offenes Verfahren (VOL/A)
Dienstleistung
DE: Deutschland
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