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Ausschreibung   Ausschreibung Region Westküste ( Elmshorn, Itzehoe, Sylt ) für Software für Einsatzleitstellen - Feuerwehr und Rettungswesen

Ausschreibung Los-ID 1775032

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System zur digitalen Dokumentation, Abrechnung und differenzierten Auswertung des Einsatzgeschehens
System zur digitalen Dokumentation, Abrechnung und differenzierten Auswertung des Einsatzgeschehens

d) Art und Umfang der Leistung sowie den Ort der Leistungserbringung:

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Rettungsdienst Kreis NF und dem Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg soll ein System zur digitalen Dokumentation, Abrechnung und differenzierten Auswertung des Einsatzgeschehens beschafft werden. Um die Anforderungen an dieses System plausibel darstellen zu können werden in dieser Projektdarstellung zunächst wesentliche Eckdaten aus den jeweiligen Rettungsdienstbereichen erläutert. Des Weiteren wird kurz auf den aktuellen und den beabsichtigten Soll-Zustand eingegangen. Im detaillierten und umfangreichen Leistungsverzeichnis sind die spezifischen Anforderungen im Einzelnen beschrieben.

Rettungsdienst Kreis Nordfriesland:

Der Rettungsdienst Kreis Nordfriesland ist ein kommunal organisierter Rettungsdienst in Schleswig-Holstein. Zurzeit leben im Kreis Nordfriesland mehr als 165.000 Menschen auf über 2.000kqm. Die Rettungswachen sind geographisch so verteilt, dass die planerische Vorgabe einer Hilfsfrist von 12 Minuten nach Paragr. 7 DVO-RDGSH, trotz der Größe des Kreisgebietes und seiner außergewöhnlichen Meeresrandlänge i.d.R. eingehalten wird. Die Standorte der Rettungswachen befinden sich in Husum (zusätzlich mit einer eigenständigen NEF-Wache), St. Peter-Ording, Tönning, Garding, Niebüll, Högel, sowie auf den Inseln Amrum, Föhr und Pellworm. Auf der Insel Sylt wird der Rettungsdienst -im Auftrag- durch das Deutsche Rote Kreuz sichergestellt. Im Einsatzdienst werden im Schichtwechsel ca. 170 Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, Rettungsassistentinnen und -assistenten sowie Rettungssanitäterinnen und -sanitäter beschäftigt. Insgesamt kommen 26 Rettungswagen,sowie 10 Notarzteinsatzfahrzeuge und 4 KTW zum Einsatz.

Damit ist mit einer Ausstattung von ca. 58 mobilen Datenerfassungssystemen (inkl. Reserve-Fahrzeuge und Vorhaltung) zu rechnen.

Im Kreis Nordfriesland kommen Algorithmen als Richtlinien für die Versorgung von Patienten und für die Abwicklung von Einsätzen zur Anwendung. Diese sind angelehnt an den Landesalgorithmen Schleswig-Holstein. Hierfür wurden eigene Handlungs- und Ausbildung Konzepte definiert und den Mitarbeitern des Kreises Nordfriesland in Fortbildungen vermittelt. Sie beschreiben eine Abfolge von Untersuchungen und Maßnahmen nach aktuellem Stand der Wissenschaft.

Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg:

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat seine Funktion als Träger des Rettungsdienstes auf ein kommunales Unternehmen (AöR) übertragen, dass alle Belange des Rettungsdienstes - trägerbezogene Funktionen im Rahmen des Leitstellenwesens ausgenommen, gemeinsam mit drei Durchführern (gem. Paragr. 5 RDG-SH beauftragte Organisationen) regelt und umsetzt. Zurzeit leben im Kreis Schleswig-Flensburg mehr als 200.000 Menschen auf über 2.000kqm. Die Rettungswachen sind geographisch so verteilt, dass die planerische Vorgabe einer Hilfsfrist von 12 Minuten nach Paragr. 7 DVO-RDGSH eingehalten wird. Im Einsatzdienst werden im Schichtwechsel ca. 250 Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, Rettungsassistentinnen und - assistenten sowie Rettungssanitäterinnen und -sanitäter eingesetzt. Insgesamt kommen auf 11 Standorten 17 Rettungswagen, sowie 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und 1 KTW zum Einsatz.

Jedes Einsatzfahrzeug (20) jeder Standort (11) soll mit einem mobilen Datenerfassungsmodul ausgestattet werden. Damit ist mit einer Ausstattung von ca. 30 mobilen Datenerfassungssystemen zu rechnen. Im Kreis Schleswig-Flensburg kommen Standardeinsatzregel (SER) als Richtlinien für die Versorgung von Patienten in Einsatzphasen, in denen kein Notarzt anwesend ist, verpflichtend zur Anwendung. Diese SER stellen die lokale Interpretation der Landesalgorithmen Schleswig-Holstein dar und sind vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst legitimiert.

Sie beschreiben die Abfolge von Untersuchungen und Maßnahmen nach aktuellem Stand der Wissenschaft und entsprechen den lokalen Gegebenheiten. Darüber hinaus wird das Einsatzgeschehen mittels rettungsdienstlicher Anweisungen (RDA), rettungsdienstlichen Informationen (RDI), Action-Cards (AC) und Einsatzsicherheitsregeln (ESR) geregelt, die für alle Mitarbeiter im Einsatz und in der einsatzfreien Zeit direkt verfügbar sein sollen.
25 - Westküste ( Elmshorn, Itzehoe, Sylt )
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