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Ausschreibung   Ausschreibung Region Saarbrücken, Neunkirchen, Homburg, Pirmasens für Freiflächen an privaten und öffentlichen Gebäuden, wie Hausgärten, Dachbegrünung, Innenbereich- und Hofgestaltung

Ausschreibung Los-ID 1831776

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Freianlagenplanung für die Umfeldgestaltung der ehemaligen Albero-Schule
Freianlagenplanung für die Umfeldgestaltung der ehemaligen Albero-Schule

II.1.4)

Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Schwalbach benötigt Planungsleistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Freiflächengestaltung im Umfeld der ehemaligen Albero-Schule sowie in Teilbereichen der Hauptstraße und Schulstraße, um eine gestalterisch und städtebaulich ansprechende Aufwertung sowie ansprechende Grün- und Parkanlagengestaltung zu erreichen.

Die städtebaulichen und freiraumgestalterischen Missstände wurden bereits im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinde Schwalbach aufgezeigt. Als Ziel wurde formuliert, dass insbesondere die Vor- und Umfeldflächen des Ensembles der ehemaligen Albero-Schule, der zentralen Lage, dem Baudenkmal und den dort untergebrachten sozialen Einrichtungen entsprechend neu zu gestalten sind.

Im Anschluss hieran wurde ein erstes skizzenhaftes Ideenkonzept erarbeitet. Diese Unterlagen stehen in den Vergabeunterlagen zur Verfügung.

Der Planungsbereich des vorliegenden Ausschreibungsgegenstands umfasst das Vorplatzareal der ehemaligen Albero-Schule zwischen der Hauptstraße und der Schulstraße inkl. der Straßenflächen am Schulplatz. Die angrenzenden beparkbaren Flächen sollen in die Planungen mit einbezogen werden.

Der zu überplanende Bereich unterteilt sich in 3 Bauabschnitte. Die Bauabschnitte 1 und 2 umfassen das gesamte Vorplatzareal der ehemaligen Albero-Schule inkl. Schulplatz. Der 3. Bauabschnitt umfasst die Straßenflächen der Schulstraße. Die Bauabschnitte 2 und 3 werden optional beauftragt.

Im mittleren Gebäude der ehemaligen Albero-Schule ist eine Kindertagesstätte untergebracht, die Flüchtlingsunterkunft soll weiterhin bestehen bleiben und kann ggf. einer anderen Nutzung zugeführt werden. Das obere Gebäude mit seinen Vereinsnutzungen bleibt ebenfalls bestehen. Diese Nutzungen sind bei der Planung der Vorplatzflächen zu berücksichtigen.

Die Planung der rückwärtigen Freiflächen der Gebäude ist nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung.

Ziel der Planung soll es sein, im Bereich des Ensembles der ehemaligen Albero-Schule einen einheitlich wahrnehmbaren Platz zu gestalten, der auch eine Aufenthaltsfunktion für alle Altersgruppen erfüllt. Hierbei sollen im Bereich der Kindertagesstätte auch eine Hol- und Bringzone Berücksichtigung finden sowie die erforderlichen Park- und Stellplatzflächen integriert werden. Die vorhandene Baumreihe im Bereich des Ensembles muss aus Denkmalschutzgründen erhalten bleiben.

Der 3. Bauabschnitt, der Bereich der Schulstraße, soll aufgrund des vorhandenen Verkehrs- und Parkdrucks überplant werden. Die Bauabschnitte 2 und 3 werden, wie bereits weiter oben erläutert, optional beauftragt.

Die Maßnahmen werden aus Mitteln der Städtebauförderung (Programm: Lebendige Zentren) gefördert. Mit der Planung soll unmittelbar nach der Beauftragung begonnen werden.

II.1.5)

Geschätzter Gesamtwert

Wert ohne MwSt.: 1 700 000.00 EUR

II.1.6)

Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)

Beschreibung

II.2.1)

Bezeichnung des Auftrags:

II.2.2)

Weitere(r) CPV-Code(s)

II.2.3)

Erfüllungsort

NUTS-Code:

DEC04

Hauptort der Ausführung:

Umfeld der ehemaligen Albero-Schule in Schwalbach, Teilbereiche der Hauptstraße und Schulstraße

II.2.4)

Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Schwalbach vergibt die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen im Umfeld der ehemaligen Albero-Schule. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Freianlagenplanungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:

— Lph 2: Vorplanung;

— Lph 3: Entwurfsplanung;

— Lph 4: Genehmigungsplanung.

Folgende Leistungen werden optional vergeben:

— Lph 5: Ausführungsplanung;

— Lph 6: Vorbereitung der Vergabe;

— Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe;

— Lph 8: Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation;

— Lph 9: Objektbetreuung.

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Für den Planungsbereich ist bereits ein erstes skizzenhaftes Entwurfskonzept vorhanden. Das Entwurfskonzept sieht derzeit 3 Bauabschnitte vor. Die Bauabschnitte werden ebenfalls optional stufenweise vergeben. In einem ersten Schritt wird der 1. Bauabschnitt beauftragt, die Bauabschnitte 2 und 3 werden optional beauftragt.

Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung sowie die unter subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen (ISEK, erstes Entwurfskonzept, Leitungspläne) keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Unterlagen werden ggf. denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt.

Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben.

Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Freianlagenplanung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

II.2.5)

Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an das Projekt und d. Aufgabenstellg, Vorstellungen zum Umgang mit d. spez. Planungsaufg., insbesondere vor dem Hintergrund des bereits vorliegenden skizzenhaften Ideenkonzeptes / Gewichtung: 40

Qualitätskriterium - Name: Vorstellungen zum organisatorischen Ablauf und zur Projektorganisation, int./ext. Org. / Gewichtung: 15

Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15

Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung / Gewichtung: 10

Preis - Gewichtung: 20

II.2.6)

Geschätzter Wert

II.2.7)

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 24

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation im Rahmen der Corona-Pandemie und der derzeit nicht einschätzbaren Ein- und Auswirkungen auf die Verwaltungen und insbesondere die Wirtschaft kann der Vertrag ggf. verlängert werden.

Darüber hinaus kann der Vertrag ggf. zugunsten der Ausführung der weiteren Bauabschnitte verlängert werden.

II.2.9)

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Dabei sind die weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die Wertbarkeit von Referenzen zu allen Kriterien (3-1) bis (3-3) unter III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.

Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen.

Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Diese erhalten mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe ggf. weitere Unterlagen.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen (Phase 1) zugrunde gelegt:

(3-1) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für Freianlagenplanungen mit einer Mindestgesamtinvestitionssumme von 800 000 EUR netto (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen. Als vergleichbar gelten:

Freianlagenplanung für die Platzgestaltung im öffentlichen Bereich/ Repräsentative öffentliche Platz-/Straßenräume mit erhöhtem Publikumsverkehr und mit Aufenthaltsfunktion und -qualität (z. B. Fußgängerzonen, Bahnhofsvorplätze, Marktplätze, Stadt-/Dorfplätze, Promenaden). (Fuß- und Radwege mit reiner Verbindungsfunktion gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Oder Öffentliche/Halböffentliche Außenräume und Freianlagen mit besonderer Aufenthaltsfunktion und -qualität, gemeint sind auf konkrete Nutzungen oder Gebäude bezogene Freiflächen mit hohem Publikumsaufkommen, z. B. Museumshöfe, Freiflächen von Besucherzentren, Vorplatz von öffentlichen Gebäuden, u. ä.; (die Planung von privaten Vorgärten oder Hausgärten, Friedhöfen, Sportplätzen/-anlagen, u. ä. gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Je wertbare Referenz sind 20 Punkte möglich.

Gewertet werden zu (3-1) insgesamt max. 3 Referenzen.

Zusatzpunkte: Wenn es sich bei den Referenzen zu (3-1) um wertbare Referenzen handelt, bei denen ein mit dem Entwurfsprinzip Shared Space vergleichbares oder ähnliches Funktions- und Gestaltungssystem (z. B. Begegnungszone) geplant und umgesetzt wurde, so können für diese Referenz jeweils 5 Punkte erreicht werden. Dies ist nachvollziehbar zu erläutern, damit die Zusatzpunkte gewertet werden können. Lediglich der Hinweis auf z. B. ein Schlagwort ist nicht ausreichend. Als vergleichbar gilt, wenn der Verkehrs- und Freiraum als von allen Verkehrsarten gemeinsam genutzter Raum angelegt ist und die Fußgänger und die Fahrzeuge die gleichen Flächen gleichrangig nutzen ohne die sonst übliche physische Abgrenzung zwischen Straßenraum und Fußweg.

Wertung zu (3-1), einschließlich Zusatzpunkte, insgesamt max. 75 Punkte.

(3-2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung zu (3-2) max. 6 Punkte;

(3-3) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (kfW, Städtebauförderung, etc.). Wertbar sind Referenzen, die die oben formulierten grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllen und bei denen eindeutig dargestellt wurde, dass die Baumaßnahme aus Fördermitteln finanziert wurde. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung zu (3-3) max. 6 Punkte.

Insgesamt können 87 Punkte erreicht werden.

II.2.10)

Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)

Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Optional stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen und optional stufenweise Beauftragung der Bauabschnitte, siehe II.2.4)

II.2.12)

Angaben zu elektronischen Katalogen

II.2.13)

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)

Zusätzliche Angaben
- Verwaltungsgebäude
66 - Saarbrücken, Neunkirchen, Homburg, Pirmasens
Öffentlicher Auftraggeber
Verhandlungsverfahren
Dienstleistung
DE: Deutschland
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