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Ausschreibung   Ausschreibung Region Kaiserslautern, Ludwigshafen, Worms, Speyer für Tragwerksplanung, Baustatik

Ausschreibung Los-ID 2121635

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TNW_TWP Gemeinde Elmstein Energetische, sanitäre u. brandschutzrechtliche Sanierung mit barrierefreiem Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Iggelbach
TNW_TWP Gemeinde Elmstein Energetische, sanitäre u. brandschutzrechtliche Sanierung
II.1.4) Kurze Beschreibung: Die Gemeinde Elmstein plant die energetische, sanitäre und brandschutzrechtliche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Iggelbach inkl. barrierefreiem Zugang.
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Beauftragt werden stufenweise Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI in den Leistungsphasen 1-6.
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Zudem wird die folgende Besondere Leistung beauftragt:
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Ingenieurtechnische Kontrolle gemäß Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI



II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2) Beschreibung
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEB3C Bad Dürkheim
Hauptort der Ausführung:
67471 Elmstein Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.



II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Allgemein:
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Die Gemeinde Elmstein plant die energetische, sanitäre und brandschutzrechtliche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Iggelbach inkl. barrierefreiem Zugang.
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Das ehemalige Schulhaus aus dem Jahr 1905 ist das heutige, denkmalgeschützte Dorfgemeinschaftshaus der Ortsgemeinde Elmstein- Ortsteil Iggelbach in der Verbandsgemeinde Lambrecht.
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Der Wunsch der Gemeinde ist eine Sanierung des Gebäudes nach energetischen, brandschutztechnischen und barrierefreien Anforderungen, um den heutigen Ansprüchen eines zeitgemäßen Dorfgemeinschaftshauses gerecht zu werden.
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Vorgesehen ist, dass die Hauptnutzung des Gebäudes auf das Erd- und Obergeschoss beschränkt werden. Damit bleibt die Gebäudeklasse 2 eingehalten, bzw. nicht überschritten. Das bedeutet, dass die Räume im Keller und Dachgeschoss Nebennutzflächen bleiben, die zukünftig ausschließlich für Haustechnik und Lagerung genutzt werden. Erdgeschoss und Obergeschoss werden mit ihren Raumgrößen, den vorgesehenen Veranstaltungen und sonstigen Nutzungen, die Grenzen der Versammlungsstätten-Richtlinien unterschreiten. Die eingehaltene Gebäudeklasse 2 vermeidet somit Auflagen und hohe Investitionsgelder, die bei einer höher gestuften Gebäudeklasse unumgänglich wären. Außerdem soll die barrierefreie Nutzung ermöglicht werden.
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Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in einer grundsoliden Bauausführung erstellt und erscheint nach 114 Jahren, immer noch in einer außerordentlich guten baulichen Verfassung. Nach unserer Einschätzung, würden die vorgesehenen Maßnahmen das geschichtsträchtige Bauwerk nachhaltig bewahren. Zukünftige Generationen hätten einen gesicherten, gesellschaftlichen Mittelpunkt der Gemeinde Iggelbach, der vielfältige kulturelle Anlässe und Veranstaltungen gewährleistet. So könnte für viele Bewohner, das bedeutende Schulhaus aus dem Jahr 1905, das Ortsbild weiter prägen und dazu beitragen, den historischen Dorfkern zu erhalten.
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Das ehemalige denkmalgeschützte Dorfgemeinschaftshaus der Ortsgemeinde Elmstein - Ortsteil Iggelbach wurde über viele Jahrzehnte regelmäßig, umfangreich und vielfältig, auch durch eine Vielzahl von Vereinen genutzt.
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Auf Grund eines unzureichenden Brandschutzes der Veranstaltungsräume, dem Treppenhaus, dem Unter- und Dachgeschoss, hat die Kreisverwaltung der Ortsgemeinde als Eigentümerin des Gebäudes, die Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus bis zur endgültigen Behebung dieser erheblichen, Baumängel untersagt.
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Geplante Teilmaßnahmen:
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- Herstellen eines barrierefreien Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus
- Einbau einer Aufzugsanlage (Hofebenen, Erdgeschoss und Obergeschoss)
- Energetische Sanierung von: Räumen, Treppenhaus, Fassade und Dach
- Durchführung brandschutztechnischer Maßnahmen
- Erneuerung der: Heizungsanlage, Sanitäranlagen, Elektrotechnik
- Überarbeitung und Ergänzung der Außenanlagen
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Die Maßnahme wird mithilfe von Zuwendungen des Bundes finanziert. Die Zielsetzungen des Bundesförderprogramms zu Stärkung der dörflichen Kommunikations- und Interaktionssituation sind zu beachten. Vorgaben und Auflagen im Rahmen der Zuwendungsbewilligung sind einzuhalten.
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Die Kostenschätzung der Maßnahme sieht Ausgaben in Höhe von ca. 2,5 Mio. EUR vor.
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Die Vergabeunterlagen, insb. die beigefügte Kostenschätzung werden in Bezug genommen.
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Termine:
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Vorlage Bauantrag bis 01.07.2022
Ausschreibung der einzelnen Gewerke Okt./Nov. 2022
Baubeginn: März/April 2023
Bauzeit voraussichtlich 2 Jahre
Bauende / Einweihung ab Sommer 2025
Schlussverwendungsnachweis bis Ende 2025
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Die Angabe der Termine ist vorläufig. Der Abschluss der Maßnahme ist zuwendungsbedingt einzuhalten.
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Leistungen:
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Beauftragt werden stufenweise Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI in den Leistungsphasen 1-6.
Die Leistungsstufen gliedern sich wie folgt:
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Stufe 1: Leistungsphase 1, 2
Stufe 2: Leistungsphase 3, 4
Stufe 3: Leistungsphasen 5, 6
Stufe 4: Besondere Leistungen der Leistungsphase 8
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Zudem wird die folgende Besondere Leistung beauftragt:
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Ingenieurtechnische Kontrolle gemäß Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI



II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6) Geschätzter Wert
II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 15/03/2021
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
1.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 10 %
Umsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung
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5 Punkte: ab 200.000 EUR Umsatz / Jahr
3 Punkte: ab 150.000 EUR Umsatz / Jahr
1 Punkt: ab 100.000 EUR Umsatz / Jahr
(Zwischenpunkte werden nicht vergeben)
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2.) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
2.1.) Bürokapazität / Personalstärke, im Mittel der letzten 3 Jahre: 10 %
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5 Punkte: ab 3 Ingenieuren
3 Punkte: ab 2 Ingenieuren
1 Punkt: ab 1 Ingenieur
(Zwischenpunkte werden nicht vergeben)
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2.2.) Referenzportfolio Bewerber (Büro): Tragwerksplanung
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Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet), sofern die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) im Zeitraum 01.01.2015 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. [HINWEIS: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen].
Die Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Gesamtschau bedeutet, dass alle eingereichten Referenzen in einer wertenden Gesamtschau bewertet werden, d. h. es wird nicht jede Referenz mathematisch bewertet und dann wird das arithmetische Mittel errechnet, sondern es wird verglichen, inwieweit der Bewerber anhand aller seiner vorgelegten Referenzprojekte insgesamt erwarten lässt, die hier ausgeschriebene Aufgabe zu erfüllen. Dabei findet auch eine Wertung im Vergleich zu den von den Mitbewerbern eingereichten Referenzen statt. Vergeben werden 0 bis 5 Punkte. (0, 1, 2, 3, 4 oder 5 Punkte).
Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.
Die Gesamtschau orientiert sich an den insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte kumulativ vorliegen. Es können jedoch auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet, dann hingegen etwas abgeschwächter.
Eine Punktzahl von 5 Punkten kann (begrenzt nach oben) ab 3 insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Sollte kein Bewerber über 3 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen, so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.
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Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:
- Anzahl der Referenzen
- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:
Tragwerksplanungen mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad oder höher für Gebäude (sehr gut vergleichbar)
Sanierungen, Umbauten (sehr gut vergleichbar)
Neubauten (gut vergleichbar)
Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern (sehr gut vergleichbar)
Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht (sehr gut vergleichbar)
Erfahrungen im Bereich Denkmalschutz / Denkmalpflege (sehr gut vergleichbar)
- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 75 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind).
- Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 2,0 Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 1,5 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein bzw. 1 Mio. EUR netto um gut vergleichbar zu sein.
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Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.
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Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.



II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung:
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Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2
Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4
Stufe 3: Leistungsphasen 5 und 6
Stufe 4: Besondere Leistungen der Leistungsphase 8



II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14) Zusätzliche Angaben Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist Sommer 2025.
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Mit den Vergabeunterlagen werden weitere projektbezogene Unterlagen zur Verfügung gestellt.



- Öffentlicher Bau
- Kulturbauten, Unterhaltungseinrichtungen
- Mehrzweckhallen für Sport und Versammlung
67 - Kaiserslautern, Ludwigshafen, Worms, Speyer
Öffentlicher Auftraggeber
Verhandlungsverfahren
Dienstleistung
DE: Deutschland
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